Startseite | Impressum & Kontakt | Theater Greve (Wir über uns)

Spielzeit 11/12| Spielzeit 12/13 | Video Greve 12/13 | Pressematerial


Urfaust     |     Justiz     |     Candide


33. SPIELZEIT
THEATER GREVE GMBH
SPIELZEIT 2012-2013

23. SEPTEMBER - 20. OKTOBER 2012




 

DER „URFAUST“ IST PRALLES WELT-THEATER.
HIER
PRESSEAUSZÜGE DER TOURNEE VON FRÜHJAHR 2011:

Berührendes und intensives Spiel
Im Kulturwerk: Überragende Schauspieler machen Goethes „Urfaust“ zu unvergesslichem Theaterabend

Regisseur Manfred Greve und großartige Schauspieler bieten eine fesselnde Produktion von Goethes „Urfaust“

Steinhagen.
„Da steh ich nun ich armer Tor, und bin so klug wie nie zuvor.“ Mit diesen Worten eröffnete das Kulturwerk Steinhagen am Dienstagabend im Schulzentrum einen weiteren Höhepunkt seiner diesjährigen Spielzeit. Auf dem Programm stand Johann Wolfgang Goethes „Urfaust“.
In der gut gefüllten Aula entwickelte das Theater Greve einen intensiven und sehr berührenden Theaterabend. Mit wenigen, aber aussagekräftigen Requisiten ausgestattet, gelang es dem Ensemble, die Dramatik des Stückes mit einem Spannungsbogen zu versehen, der die Konzentration des Publikums zu bündeln verstand. Selbst lange Monologe, die in der Frühfassung zum Teil noch in Prosaform verfasst sind, werden durch dramatische Akzente verstärkt, wodurch die Kraft des Wortes sich noch steigern ließ.
Szenen wie „In Auerbachs Keller“, in der die zechenden Gesellen Faust in einen Kampf zu verwickeln suchen, und er sich mit Hilfe schwarzer Magie dem Handgemenge entzieht, oder Gretchens Szene im Dom gingen unter die Haut und ließen den fast zweieinhalbstündigen Theaterabend zum Erlerbnis werden.
Bernd Seebacher als Faust zeigt alle Facetten, von der unglaublichen Emphase, über tief empfundene Abscheu bis hin zur zerstörerischen Verzweiflung im Angesicht des dem Wahn verfallenen Gretchens. Er hält scheinbar alle Fäden in der Hand und lässt selbst Mephisto wie seinen Handlanger aussehen. Manfred H. Greve spielt diesen Mephisto, und er macht aus dieser Rolle einen wahren Ohren- und Augenschmaus. Jedes Wort, jede Geste und jede Mimik sitzt. Ganz in schwarz gekleidet, beinahe wie ein Lebemann, hält er sich immer im Hintergrund, um im Vordergrund dann doch die Fäden zu ziehen. Mit beißender Ironie und gottloser Verachtung führt er Faust hinein in das Reich der Magie, in dem dieser sich mehr und mehr verliert und in die Hände seines teuflischen Verbündeten begibt.
Nele Hollinderbäumer zeigt sich als Gretchen zuerst von der naiv-zerbrechlichen Seite, die durch das Liebesglück mit Faust in die eigene Tragödie taumelt. Und dann als verzweifelte und zerstörte Frau. Alles hat sie verloren und getötet, ihre Mutter, ihren Bruder und ihr Kind. Die Schlussszene im Kerker wird zum emotionalen Höhepunkt des Abends. Nele Hollinderbäumers Wahnsinnsszene ist so lebensnah und dann wieder so weltfern, dass der Wahn mit jeder Faser und mit jedem Wort für jeden Zuschauer greifbar wird.
 

Wie der Teufel sein Spiel treibt
Theater im Hofgarten

Immenstadt. Wie wohltuend: Entgegen der Mode, ehrwürdigen Klassikern ein angeblich neues und oft entstellendes
Regie-Konzept überzustülpen, vertraut Manfred Greve bei seiner Inszenierung des „Urfaust“ ganz auf die Kraft der Worte
und der Erzählkunst des Verfassers Johann Wolfgang von Goethe und gewinnt damit auf ganzer Linie. Das bewies eine
Aufführung dieser Produktion des Hamburger Theaters Greve im Immenstädter Hofgarten.

In Greves Inszenierung sitzt der Teufel von Anfang an auf der Bühne, er ist sozusagen ein Bestandteil der Welt.Regisseur Manfred Greve spielt diese Parade-Rolle selbst als kühlen, berechnenden, hinterhältigen Kumpan, der sich gern mit der Maske des jovialen Spaßmachers tarnt. Das Gretchen ist in der herausragenden Darstellung von Nele Hollinderbäumer kein naives Unschuldslämmchen, sondern ein couragiertes Mädchen vom Lande, das genau weiß, was es will. Umso erschütternder wirkt ihr Schicksal, das sie letztendlich in den Wahnsinn führt.
Großartig zeichnet auch Karin Kiurina Gretchens resolute Nachbarin Marthe, die – auf der Suche nach einem neuen Mann im Haus – mit Mephisto anzubandeln versucht. Zu einer kleinen Charakterstudie formt Hans-Jürgen Gündling Fausts Gehilfen Wagner, und auch die übrigen Nebenrollen sind stimmig besetzt.               Richard Friedenthal


Lebendige Literaturgeschichte
Der „Urfaust“ des „Theaters Greve“ zeigt im Saalbau, was Goethe an dem Stoff zunächst vor allem reizte

Neustadt. In der Inszenierung des Urfaust von Manfred H. Greve sitzt da schon Mephisto (gespielt von Greve selbst) am Rande des Blickfeldes. Einen Pakt zwischen Faust und Mephisto gibt es im Urfaust nicht ausdrücklich.
Greve spielt seinen Mephisto mit viel Dynamik. Als Gretchen die Szene betritt, ändern sich Fausts Interessen sehr schnell und grundlegend. Vergessen ist die kühle Überlegenheit, die er noch in Auerbachs Keller gegenüber den trinkenden Studenten ausgespielt hatte. Die Leidenschaft reißt ihn hinweg. Nele Hollinderbäumer spielt Gretchen nicht als scheues Kind. Zwar ist das Mädchen arglos und ein bisschen naiv, aber Fausts
Verlangen auch nicht abgeneigt. Stellenweise klingt Gretchen sogar nach Göre. Überraschend zu sehen ist Fausts Verwandlung: Er hat nur noch das Mädchen im Kopf. Er schmachtet und wird dabei ganz menschlich, sogar klein, denn außer seinen erotischen Wünschen kennt er nichts mehr. Er ist bereit, sein ewiges Streben gegen Idylle und Zweisamkeit einzutauschen. Wer die späte Tragödienfassung des Faust kennt, weiß die Inszenierung Greves besonders zu schätzen. Die Konzentration auf das Wesentliche ist dem Ensemble gelungen, das Schauspiel wirkte echt und konzentriert, und machte damit umso deutlicher, wie im zweiten Teil die Perspektive eine andere wird – ein Schmankerl für Faust-Fans.
 

Könner präsentieren Klassiker
Tourneetheater Greve bringt Goethes Urfaust auf die Bühne der Hauptschulaula

Versmold. Hier und da ein kleiner Lacher bei unbeschwerten Liebesszenen, aber ansonsten waren die Besucher der Theateraufführung des Urfaust von Johann Wolfgang von Goethe mucksmäuschenstill in der Aula der Hauptschule.

Für die Ergriffenheit des Publikums sorgten die tragische Handlung, mit ihrem Wechselbad aus Gefühlen, und die neun fabelhaft agierenden Schauspieler des Theaters Greve aus Hamburg.
Besonders beeindruckten die drei Hauptdarsteller, Manfred H. Greve, der die Rolle des Mephisto dramatisch spielte und zugleich als Regisseur fungierte. Bernd Seebacher glänzte in der Rolle des Faust und durch Nele Hollinderbäumer war die Rolle von Gretchen ausgezeichnet besetzt. Die Gefängnisszene, als Faust von Gewissensbissen getrieben versucht, Gretchen aus dem Gefängnis zu befreien, war eine der ergreifendsten Szenen des Theaterabends in der Aula.


Den „Urfaust“ auf die Bühne gebracht

Mittelrheinhalle Andernach steht ganz im Zeichen des großen deutschen Dichterfürsten Goethe


Andernach.
Mit dem „Urfaust“ präsentierte die Hamburger Theater Greve GmbH in ihrer Spielzeit in der Mittelrheinhalle Goethes Faust in seiner Urfassung. Am Anfang verharrt der Titelheld mit dem Rücken zum Publikum schweigend mitten auf der Bühne. Im Licht der Scheinwerfer erscheint auf dem Hintergrund sein doppelter Schatten, wohl rein zufällig, aber dennoch passend wie „Faust aufs Auge“.
In der Inszenierung von Manfred H. Greve vollbrachten die neun Ensemblemitglieder – teils in Doppelrollen – mit kunstreichem Spiel, unterstützt durch sinnvoll eingesetzte Tontechnik und eine auf das Notwendigste reduzierte Ausstattung, eine überzeugende Gesamtleistung. Hervorragend neben Faust (Bernd Seebacher) vor allem Mephisto (Manfred H. Greve), weniger verschlagen als offen eiskalt und zynisch, und ein Gretchen (Nele Hollinderbäumer), das jederzeit anrührte und einmal mit Frau Marthe (Karin Kiurina) in Wort, Mimik und Geste geradezu ein Kammerspiel weiblicher Gefühlsäußerung darbot.
 

Gänsehautmomente bei Gretchens Untergang
Kulturwerk Steinhagen zeigt das Stück der Stücke: 600 Besucher sehen Goethes „Urfaust“

Steinhagen. Auf der Bühne – eine karge Kulisse mit lediglich einer Lichtquelle. In ihrem diffusen Schein steht Doktor Faust. Ein Gelehrter, der die Welt im Innersten verstehen will und erkennen muss, dass der Verstand seine Grenzen hat. Goethes Urfaust! Das Stück der Stücke und nach wie vor das beliebteste auf deutschen Bühnen sahen jetzt auf Einladung des Kulturwerks Steinhagen rund 600 Besucher. Thema ist der Mensch an sich: sein Suchen und Irren nach dem Sinn des Lebens.
Das in Steinhagen bestens bekannte Theater Greve inszenierte den Klassiker. Doktor Faust, großartig dargestellt von Bernd Seebacher, taucht ein in die Welt der Magie und nimmt Kontakt mit dem Teufel auf.
Mephistopheles tritt auf die Bühne, lenkt Faust an sein teuflisches Ziel und die Gretchentragödie nimmt ihren Lauf. Mephisto, meisterhaft gespielt von Manfred H. Greve, sorgt schon mit seinem ausdrucksstarken Blick bei den Zuschauern für ein Schaudern. Auch die Dynamik, mit der er sich auf der Bühne bewegt und sein kraftvoller Sarkasmus überzeugen.
Die Theaterfreunde sind gar so beeindruckt von der Spielfreude der Schauspieler, dass sie fast die Pause verpasst hätten. Nach der Unterbrechung geht es turbulent weiter und Faust begegnet Margarete (wunderbar naiv: Nele Hollinderbäumer), die jeder ob ihrer liebreizenden Reinheit nur Gretchen nennt.
Am Ende tosender Applaus für die Darsteller.
 

Starke
Gretchen-Darstellung

„Urfaust“-Inszenierung des Theaters Greve als
Abschluss der Abonnement-Reihe

Verden. Bernd Seebacher verkörpert den Faust virtuos sensibel, sein Gegenpart ist Manfred Greve, der den Mephisto nuancenreich intensiv spielt: ein spannungsgeladenes, hochemotionales Paar, das funkensprühend aufeinander trifft.
Weiterer Pluspunkt der Inszenierung ist die anrührende und bezwingende Gestaltung des Gretchens durch Nele Hollinderbäumer, der es durch ihre intensive Darstellung gelingt, Faust mitzuziehen und einzubinden in jenes berauschende Seelendrama, das den Kern des „Urfaust“ ausmacht.
Mit dem ungeduldigen Temperament der Jugend bedient sie die Gretchen-Szenen: Ulknudel, unwissend willige, schließlich missbrauchte Unschuld, Unglückselige und Unglücksopfer.
Kompliment.


Große Dramatik im Kerker

Hamburger Inszenierung des Urfaust findet großen Anklang bei 300 Zuschauern.

Anspruchsvolle Theaterkost hat es am Dienstagabend im Kleinen Haus mit dem Urfaust gegeben. Regisseur Manfred Greve legte in seinem Bühnenstück großen Wert auf Schnörkellosigkeit und setzte damit Goethes große Wortgewalt perfekt in Szene.

Delmenhorst. Ambitioniert hat sich das Hamburger Theater Greve an einen der bedeutendsten Goethe-Klassiker – den Urfaust – herangewagt, und diesen in einer gelungenen und sehr emotionsreichen Inszenierung von Theaterleiter Manfred Greve am Dienstagabend auf die Bühnenbretter des Kleinen Hauses gebracht.
Greve, der nicht nur für das Gesamtwerk verantwortlich war, sondern auch in die Rolle des Mephisto schlüpfte, schuf einen Urfaust, der nahezu ohne jeglichen Schnörkel auskam. Das Bühnenbild war in einfachem Schwarz gehalten, für die verschiedenen Szenen wurden nur wenige Requisiten verwendet.
Im Gegensatz zu der kargen Ausstattung wirkten die gewaltigen Wortgefechte und Monologe als purer Kontrast. Bei den rund 300 Zuschauern fand das anspruchsvolle Stück großen Anklang, am Ende gab es einen donnernden Applaus.
 

Der „URFAUST“ ist das richtige Stück zur Eröffnung der
Spielzeit 2012 /2013.

Ein Klassiker, der die ganze Spielzeit hindurch im Gedächtnis des Publikums bleibt.
 

INSZENIERUNG................................ MANFRED H. GREVE
BÜHNE............................................ HORST STRASSER
PRODUKTIONSASSISTENZ................ REINHARD HORRAS
TONTECHNIK................................... LOTHAR ADOLPHI
TECHNISCHE LEITUNG..................... NORBERT JOEST
TOURNEELEITUNG........................... REINHARD HORRAS
SOUFFLEUSE.................................... Christina Rode-Lindner

PREMIERE WAR AM 11. 02. 2011 IM ELBEFORUM BRUNSBÜTTEL
AUFFÜHRUNGSDAUER CA. 2 1/2 STUNDEN MIT PAUSE

KEINE TANTIEMEN

BESETZUNG:

FAUST....................................

BERND SEEBACHER

MEPHISTO..............................

MANFRED H. GREVE

GRETCHEN.............................

NELE HOLLINDERBÄUMER

MARTHE.................................

KARIN KIURINA

WAGNER................................

HANS-JÜRGEN GÜNDLING

SCHÜLER................................

UWE THIELEN

VALENTIN..............................

JERZY KOSIN

FROSCH.................................

REINHARD HORRAS

SIEBEL...................................

JERZY KOSIN

ALTEN................................

HANS-JÜRGEN GÜNDLING

BRANDER...............................

UWE THIELEN

LIESGEN.................................

INGRID RICHTER

2. FRAU..................................

KARIN KIURINA
CHOR IM DOM........................ ENSEMBLE

Manfred H. Greve, Sülldorfer Kirchenweg 78, 22587 Hamburg, Tel.: 0 40 / 8 66 36 01, Fax: 0 40 / 86 95 04
E-Mail: theater.greve@t-online.de