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2011 / 2012
ZIEH DEN STECKER RAUS, DAS WASSER KOCHT
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URFAUST
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EPHRAIM KISHON
ZIEH DEN STECKER RAUS, DAS WASSER KOCHT
KOMÖDIE MIT MUSIK
INSZENIERUNG: MANFRED H. GREVE
BÜHNE: HORST STRASSER
TONTECHNIK: LOTHAR ADOLPH
MUSIKALISCHE EINSPIELUNGEN: WITTWULF Y. MALIK
PRODUKTIONSASSISTENZ: REINHARD HORRAS
TECHNISCHE LEITUNG: NORBERT JOEST |
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25. September
bis 18. November 2010
Premiere am 25. September 2010 in Reinbek
WIEDERHOLUNG: 1. bis 25.
Oktober 2011 |
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Pressematerial
und Kritiken stehen ab 28. September 2010 zur
Verfügung |
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Kommentar:
Was darf eine Satire? Alles!
Ephraim Kishon führt blitzgescheit mit satirischer
Spottlust die Auswüchse der modernen „Kunst“ und besonders die
„zeitgenössische Kunstvermarktung“ vor.
Er fasst die „hochmoderne Kunstbetrachtung“ und
„Kunstvermarktung“ mal mit aalglatten Glacéhandschuhen und mal mit einer
groben Drahtbürste an, sodass die „Funken sprühen“ und das Gelächter
tobt.
Ein humoristischer, erheiternder Abend, an dem spontan
gelacht wird.
Inhalt:
Ein „junger, unbekannter Maler“ in Jerusalem, Raphael Schlesinger, ein
Verehrer Rembrandt van Rijns und der gegenständlichen Malerei, malt
gerade den wunderschönen Rücken seiner Freundin und Geliebten. Ein
ebenso anmaßender wie einflussreicher wie präpotenter Kunstkritiker-
Papst besucht zufällig das Atelier Schlesingers und entdeckt dort die
„kosmische mobiliarische Kunst“.
Sie besteht aus einem simplen, wackligen Tisch,
darauf ein Stuhl, darunter ein Hocker, darauf ein kochender Teekessel,
darunter ein wackliger Sessel, dessen abgebrochenes Bein durch eine
darunter geschobene Bibel ersetzt wird. Über eine kümmerliche
Elektroleitung zur Decke geht ein Stecker in die dort hängende Lampe.
Dieses umständliche Küchengerät aus Schlesingers augenblicklicher
Wohnsituation wird durch den Kritiker-Papst zum „Weltkunstobjekt“
erklärt. Ein korrupter Kunsthändler sponsort und subventioniert
Schlesinger ein Stipendium nach Paris. Hier wird er verpflichtet,
dauerhaft diese Objekte, diese sogenannten „kosmischen Türme“
herzustellen. Auf einer Ausstellung in Anwesenheit des Finanzministers
„Seine Exzellenz“, auf der dieser Turm enthüllt werden soll, wird das
falsche Objekt enthüllt, denn zwei Galeriediener haben den
kosmischen Turm mit einer simplen, mit Farbe beklecksten Leiter
verwechselt und versehentlich, in Tücher gehüllt, in die Ausstellung
transportiert. Aber auch dieser Gegenstand wird nun zum „Weltobjekt“ des
Malers erklärt. Schlesingers Protest wird als Reklametrick vermarktet,
sein
Stern steigt kometenhaft. Die Kunstvermarktung nimmt unaufhaltsam ihren
Lauf. Shalom.
PERSONEN IN DER REIHENFOLGE DES AUFTRETENS
| RAPHAEL SCHLESINGER, Israeli,
Kunstmaler |
ANDREAS ELDELBLUT |
| DAHLIA, Israeli, sein Modell |
NINA SELCHOW |
| SARAH MERON, Israeli, Radio
Life-Reporterin |
FREDERIKE BOHR |
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KALMAN M. KASCHTAN, Israeli, berühmter Kunstkritiker |
RAINER DELVENTHAL |
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JOSEPH ISAAK PICKLER, Israeli, Kunsthändler und
Mäzen |
REINHARD HORRAS |
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KONSUL MR. GREEN, Amerikaner, Tourist |
HANS-JÜRGEN GÜNDLING |
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MRS. GREEN, Amerikanerin, Kunst-Interessierte |
FREDERIKE BOHR |
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ÄLTERER GALERIEDIENER, Franzose |
HANS-JÜRGEN GÜNDLING |
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JÜNGERER GALERIEDIENER, Franzose |
ROLAND SCHÜTT |
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REMBRANDT VAN RIJN, Holländer, Maler |
REINHARD HORRAS |
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MADELEINE DE LA STRASSBOURG, Französin, Radio
Coultour Paris |
FREDERIKE BOHR |
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MARIA COLMAR, Französin, Kamerafrau |
INGRID RICHTER |
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AUFFÜHRUNGSRECHTE:
S. FISCHER THEATER VERLAG, FRANKFURT AM MAIN
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| Pressestimmen / Kritiken
(ab 28. September 2010) |
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ANDREAS EDELBLUT
"RAPHAEL SCHLESINGER"

NINA SELCHOW
"DAHLIA"

RAINER DELVENTHAL
"KALMAN M. KASCHTAN"

HANS-JÜRGEN GÜNDLING
"KONSUL MR. GREEN"

REINHARD HORRAS
"KUNSTHÄNDLER PICKLER"

FREDERIKE BOHR
"MRS. GREEN/RADIO LIFE-REPORTERIN" |
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Manfred H. Greve, Sülldorfer
Kirchenweg 78, 22587 Hamburg, Tel.: 0 40 / 8 66 36 01, Fax: 0 40 / 86 95 04
E-Mail: theater.greve@t-online.de
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